Universität Osnabrück

Institut für Erziehungswissenschaft


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Forschung

Die Forschung der Abteilung Schulpädagogik ist schwerpunktmäßig in der empirisch ausgerichteten Erziehungswissenschaft angesiedelt. Projekte lassen sich überwiegend in der evidenzbasierten Schul-, Unterrichts- sowie Professionalisierungsforschung verorten. Dabei werden sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgerichtete methodologische Zugänge realisiert.

In der Abteilung Schulpädagogik wurde in den letzten Jahren vor allem ein Forschungsschwerpunkt Umgang mit Heterogenität / individuelle Förderung aufgebaut, der von den Arbeitsgruppen gemeinsam und mit je unterschiedlichen Facetten ausgestaltet wird. Im Wintersemester 2018/2019 wurden dieser und alle weiteren Forschungsschwerpunkte der Abteilung Schulpädagogik gebündelt und den folgenden zwei übergeordneten Forschungsfoki, die zentrale schulpädagogische Zukunftsfelder beleuchten, zugeordnet:

Professionelles Handeln als Herausforderung für die schulpädagogische empirische Bildungsforschung

Die Thematik des professionellen Handelns ist untrennbar mit der Frage verbunden, wie sich Professionalisierungsprozesse inhaltlich und formalstrukturell zielführend gestalten lassen. Mit Blick auf die Professionalisierungsforschung werden folgende schulpädagogische Forschungsschwerpunkte gesetzt: 

  • Kompetenzentwicklung sowie interdisziplinäre und -professionelle Kooperationen bei Querschnittsthemen der Lehrer*innenbildung (z.B. Inklusion, Umgang mit Heterogenität / individuelle Förderung),
  • Erforschung und Evaluierung von Professionalisierungskonzepten im Zuge von (aktuellen) Ausbildungsreformen in Praxisphasen (z.B. Angebot und Nutzung von Lerngelegenheiten in Praxisphasen sowie im Vorbereitungsdienst),
  • Analyse von arbeitsmarktbedingten Rekrutierungsmaßnahmen zur Deckung des Personalbedarfs  hinsichtlich ihrer Wirkungen für die Professionsentwicklung (z.B. Einsatz von Studierenden auf befristeten Stellen).

Weiterhin werden folgende, als blinde Flecke auf der Forschungslandkarte der Lehrer*innenbildung wahrgenommene Themenfelder fokussiert:

  • die Frage nach professionalisierenden Aufgaben (in) der Lehrer*innenbildung,
  • interdisziplinäre Forschungen zu notwendigen professionellen pädagogischen Haltungen als Grundlage professionellen Handelns und ihre Lehrbarkeit,
  • Reflexion und Reflexivität in Unterricht, Schule und Lehrer*innenbildung.

Lernzeit als Gegenstand der schulpädagogischen empirischen Bildungsforschung 

Mit dem Fokus Lernzeit werden (zukünftig) zentrale Aspekte und basale Beziehungen von Lernen und Zeit auf der Folie schulpädagogischer empirischer Bildungsforschung sowie der Bildungsgangforschung thematisiert. Angestrebt sind folgende Schwerpunktsetzungen: 

  • strukturelle Dimensionen des Verhältnisses von Lernen und Zeit (z.B. fachspezifische Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen, des einzelschulischen Umgangs mit Unterrichtsorganisation: Unterrichtsausfall bzw. fachfremder Unterricht),
  • Spannungsverhältnis von Inklusion (und inklusiver Begabungsförderung) und praktizierter Leistungsbewertung,
  • Schüler*innenperspektive auf Lernzeit in individualisierten Settings.

Weitere Informationen zu konkreten Projekten finden Sie auf den Seiten der Arbeitsgruppen.